Mathias Tacke, Violine, lebt seit 1992 in Chicago, wo er von 1992 bis 2007 als zweiter Geiger im Vermeer Quartett spielte. Während dieser Zeit nahm das Quartett unter anderem alle Streichquartette von Peter Tschaikowsky und Bela Bartok auf und wurde dreifach für den Grammy nominiert. Mit dem Vermeer Quartett spielte er in den bedeutendsten Konzertsälen und Festivals, u.a. bei den Berliner Festwochen, Wien, Luzern, South Bank, Edinburgh, Tanglewood, Ravinia Festival.
Seit 2008 ist Mathias Tacke Konzertmeister von Camerata Chicago und auch der Geiger des Fulcrum Point New Music Projects. Er ist Professor für Violine und Kammermusik an der Northern Illinois University und Gastdozent für Streicherkammermusik an Northwestern University. Ausserdem gibt er regelmäßig Meisterkurse in den USA (u.a. Yale Summer School of Music, Norfolk; Icicle Creek; Chamber Music Seminar, Virginia Tech). Als Solist und Kammermusiker konzertiert Mathias Tacke international mit einem umfangreichen Repertoire vom Barock bis zur Moderne.
Von 1983 bis 1992 war Mathias Tacke Geiger im Ensemble Modern, Frankfurt und hatte dort Gelegenheit, mit vielen bedeutenden Komponisten zusammenzuarbeiten und bei zahlreichen Uraufführungen mitzuwirken. Seine Aufnahmen sind bei Sony, ECM, Harmonia Mundi, Naxos und Cedille erschienen.

Ueli Wiget, 1957 in Winterthur geboren, erhielt Ueli Wiget mit zehn Jahren den ersten Klavierunterricht bei Klaus Wolters. Von 1978 bis 1983 studierte er Klavier und Harfe in den Klassen von Hans Leygraf und Ruth Konhäuser in Hannover und schloss beide Fächer mit dem Konzertexamen ab. Von 1983 bis 1986 setzte er seine Studien bei György Kurtág und Zoltán Kocsis an der Budapester Liszt-Akademie fort. Ueli Wiget gewann den 1. Schweizer Jugendmusikwettbewerb sowie den Wettbewerb der BRD-Musikhochschulen, ebenso ist er Träger internationaler Preise (Sydney, Monza, Leipzig). Seit 1986 ist Ueli Wiget Pianist des Ensemble Modern und dort mit vielfältigen Aufgaben und Stilrichtungen betraut; solistisch ist er bei den großen Festivals aufgetreten, ebenso als Solopartner namhafter Orchester. Auch als Kammermusiker ist er häufig präsent, regelmäßig mit dem Vermeer- und dem Carmina-Quartett. Seine 2009 bei Ensemble Modern Medien erschienene Porträt-CD enthält ausschließlich Kammermusik des griechischen Komponisten Nikos Skalkottas.

Verena Sennekamp (Violoncello), Preisträgerin des International New England Chamber Music Wettbewerbs und ausgezeichnet mit dem European Regio Culture Initiative-Prize, konzertiert regelmäßig solistisch und ist Mitglied verschiedener Kammermusikformationen. Von der Presse gelobt für ihre „wundersame Leichtigkeit“ und „begeisternde Interpretation“ trat sie mit Solo- und Kammermusikprogrammen in Europa, Asien, USA und Südamerika auf. Auf Einladung der Deutschen Botschaft gab sie Recitals in El Salvador, Krakau, Genf, Tokyo und Sofia. Als Mitglied der Yale Cellos nahm sie an Tourneen nach Korea und in den USA teil und gab mehrere Konzerte in der Carnegie Hall. Zusammen mit Pianist Daniel Kramer wurde sie 2004 in die Auswahl der niederländischen Förderstiftung Stichting Muziek in Huis aufgenommen, für die sie mehr als 30 Recitals in den Niederlanden spielte. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Orquesta Sínfonica de El Salvador und dem Philharmonischen Orchester Budweis .

Verena Sennekamp nahm an Kammermusikfestivals und Meisterkursen in Banff (Canada), Norfolk (USA), London Masterclasses (England) und der Accademia Musicale Chigiana Siena (Italien) teil. Sie war Artist in Residence beim New Year’s Festival Gstaad 2009/2010, und ist seit 2009 regelmäßig beim Manchester Summer Chamber Music Festival in Manchester (Massachusetts) zu Gast. Als Gründungsmitglied des Trios Chambre d’écoute widmet sich Verena Sennekamp intensiv der (Ur-)Aufführung zeitgenössischer Werke. Das Ensemble gastierte bei Konzerten und Festivals und in Deutschland, den Niederlanden, auf den Philippinen, in Indonesien und in Italien.

Verena Sennekamp absolvierte ihr Masterstudium als Stipendiatin der Meisterklasse von Aldo Parisot an der Yale School of Music in den Vereinigten Staaten. Zuvor studierte sie in  Amsterdam bei Dmitri Ferschtman und  an der Musikhochschule in Karlsruhe bei Anne Speermann. Ihre Grundausbildung erhielt sie in Bonn bei Barbara Varsanyi. Weitere wertvolle künstlerische Impulse erhielt sie von Mario Brunello, Ralph Kirshbaum, Phillipe Muller, Steven Doane, Anner Bylsma und Wen-Sinn Yang. Kammermusikkurse beim Vermeer Quartett, Keller Quartett und dem Tokyo String Quartett.

 

 

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